Von: Redaktion ChannelObserver
90 Prozent der reinen Online-Händler werden bis 2020 nicht überleben.
Ein Grund dafür, dass sich immer mehr Etailer in die stationäre Welt begeben. Auch Amazon soll darüber nachdenken.
Klassische Internethändler wagen sich derzeit verstärkt in die nicht-virtuelle Welt - und eröffnen erste stationäre Läden.
Jüngstes Beispiel: Der Internetriese Amazon, der angeblich über einen Laden in New York nachdenkt. Auch in Deutschland lassen sich derzeit reine Online-Händler in der Fußgängerzone nieder. «Es ist tatsächlich so, dass immer mehr Onliner sich in die stationäre Welt begeben», sagt Eva Stüber vom Institut für Handelsforschung (IFH).
Nach IFH-Angaben gibt es hierzulande derzeit 40.000 reine Online-Händler - nach Prognosen der Experten dürften 90 Prozent von ihnen allerdings nicht bis 2020 überleben. Ein Grund ist demnach die Übermacht von Internetriesen wie Amazon und Zalando. Grund genug, in der nicht-virtuellen Welt aktiv zu werden - auch wenn die Platzhirsche aus dem Netz selbst dorthin drängen.

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