Auf dem Genfer Autosalon ist auch Rinspeed stets mit Zukunftskonzepten vertreten. 2014 veredelt der Schweizer Entwickler das autonome Fahren zum Business-Class-Erlebnis.
Was machen die Insassen in einem Auto, das selbstständig fährt?
Diese Frage hat sich der Ingenieur Frank M. Rinderknecht gestellt, Gründer und Chef des auf Mobilitätsstudien spezialisierten Autobauers und Thinktanks Rinspeed. "Soll ich etwa stundenlang nur das muntere Drehen des Lenkrads verfolgen?" Wenn sich schon fast alle Autohersteller mit der Entwicklung von Hightech-Systemen für das autonome Fahren beschäftigen, dann – so hat es sich offenbar der Schweizer gedacht – sollte man sich auch ganz konkret Gedanken über die Gegebenheiten im Innenraum und das Verwöhnambiente für die Insassen machen.
Genau darauf konzentriert sich Rinspeeds Studie XchangE, die ab dem 6. März auf dem Genfer Autosalon vorgestellt wird. Das Fahrzeug – in diesem Fall ein elektrisch angetriebener Tesla – enthält das maximal mögliche Kommunikations- und Infotainmentprogramm. Eingebaut sind variable Liegesitze, die mindestens den Komfort einer fliegenden Businessklasse bieten sollen. Ein riesiger 32-Zoll-Monitor im Heck soll für großes Autokinovergnügen sorgen, das Armaturenbrett besteht aus einem 1,20 Meter breiten Displayband, das Lenkrad kann in die Mitte verschoben werden.

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