Dienstag, 28. April 2015

Gesundheits-Apps sind der große Fitnesstrend

Von: Redaktion ChannelObserver

Gesundheitsbänder und Fitness-Apps gehören zu den gewinnträchtigsten Produkten der Branche. Fitness-Studios haben diese Entwicklung bereits erkannt.


Es ist noch nicht allzu lange her, da war für viele Hobbyläufer der einfache Pulsmesser noch ein High-Tech-Gerät. 
Geht es nach den Herstellern von tragbarer Technik, sogenannten Wearables, von Gesundheits-Apps und digitalen Fitnessbändern, sollten heute mehr Bewegungen gemessen werden, als nur die Runde durch den Park. 
Ob Treppen steigen, Gassi gehen oder Staub saugen: Mit elektronischen Messgeräten ums Handgelenk oder an der Brust lassen sich permanent Schritte zählen, Herzfrequenz messen, Schlafphasen analysieren oder der Fettstoffwechsel beobachten. 
Die Sensoren einer der neuen Erfindungen liegen dabei an einem eher ungewohnten Ort: mitten im Ohr. Die Firma Jabra entwickelte ein kabelloses Headset zum Telefonieren, Musikhören und Pulsmessen. Eine spezielle App veranschaulicht dem Nutzer die aktuellen Daten. 
Das Produkt richtet sich an Läufer, Triathleten - und offenbar wohlhabende Hobbysportler: 200 Euro sollen die Kopfhörer kosten. Nach einer Studie des Branchenverbands Bitkom von 2014 nutzen knapp 13 Prozent der Deutschen ein digitales Gerät, das Schritte oder den Kalorienverbrauch misst. Um vom Trend der sportlichen Spielereien, die auch Hersteller wie Polar oder Apple für Einzeltrainings anbieten, nicht abgehängt zu werden, setzen auch Fitnessstudios verstärkt auf Neuerungen. So hat die Firma Technogym eine Software entwickelt, die die Daten von privaten Lauftrainings, digitalen Körperwaagen bis Crosstrainern im Fitnessstudio in einer Cloud bündelt. Ein individuelles Programm sei so im Studio ohne Trainer möglich, erklärt eine Mitarbeiterin am Messestand. Wenn denn alle Geräte vom selben Hersteller sind.

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